
Der 1970 Dodge Challenger kann leicht an dem auf die ganze Breite sich erstreckenden und tief eingesetzten Grill erkannt werden. Der Grill wird von Chrom umfasst, der als leichtere Version des Grills vom 70er Charger interpretiert werden kann. Auf der Fahrerseite des Grills ist entweder ein Challenger Schriftzug für den Basis Challenger oder ein Challenger R/T Symbol für die R/T Ausführung befestigt. Die Seitenansicht erinnert an eine Cola-Flasche. Der kick-up gerade hinter der Türe verstärkt diesen Formeffekt. Der Tankdeckel findet sich auf dem hinteren rechten Kotflügel.

Bild 1: Frontansicht Dodge Challenger R/T SE
Auch das Heck ist von Chrom umfasst, wobei der untere Teil dieser Umfassung die Stossstange darstellt. Die Rücklichter werden durch ein transparentes Mittelstück unterteilt, welches den Dodge Schriftzug in Einzelbuchstaben trägt.

Bild 2: Heckansicht 1970 Dodge Challenger R/T convertible panther pink
Es gab zwei Basis Versionen des Challengers im Jahre 1970. Entweder konnte er mit 6-Zylinder oder 8-Zylinder, als Hardtop (JH23) oder Convertible (JH27) geordert werden.

Bild 3: 1970 Dodge Challenger R/T convertible
Zusätzlich wurde in der zweiten Jahreshälfte ein Spezialmodell namens Deputy Challenger angeboten (coupe package A93), welcher sich durch fixierte hintere Scheiben auszeichnete. Es war eine billigere Ausführung, bei welcher bei der Ausstattung gespart wurde. Im Frühjahr 1970 gab es zudem einen JH21 body code, welcher für die Coupe Version gebraucht wurde, aber bald fallen gelassen wurde.
Der Challenger R/T war die high performance Version, welche es für die Hardtop Version JS23 und die convertible Version JS27 gab. Den R/T gabs aber nur mit 383cui 4-barrel, 440cui 4-barrel, 440cui 6-barrel und 426 Hemi. Im R/T Paket inbegriffen war ein rallye instrument cluster mit Tachometer, heavy-duty suspension mit sway bar und high performance Pneus.

Bild 4: Challenger R/T plum crazy mit shaker
Der Challenger T/A war eine Spezialausführung für das Jahr 1970. Das Trans-Am Package (A53) beinhaltete T/A Embleme und Streifen, einen 340cui mit 6-barrel Vergaser (Werkangaben 290 PS), standardmässiges 4-Gang Manual Schaltung mit Torque-flite Automatik optional und speziellen side pipe Auspuffrohren. Zudem wurde dem T/A eine Fiberglas Haube aufgesetzt, welche mit einem sehr wirksamen Lufteinlass versehen ist. Scheibenbremsen vorne und ducktail Heckspoiler gehörten unter anderem zusätzlich zu diesem Performance Packet.

Bild 5: Dodge Challenger T/A
Der T/A wurde Mitte 1970 eingeführt. Es wurden 2399 Stück produziert (gerade genug, damit die Trans-Am Racing Sanktionen erfüllt wurden). Eine leicht modifizierte T/A Version wurde scheinbar für 1971 geplant aber kam nie zur Produktion.

Bild 6: 1970 Dodge Challenger R/T SE
Die Basisversion des Challengers sowie der Challenger R/T konnte im Jahr 1970 zur special edition (SE) aufgewertet werden. Die SE Version beinhaltet ein Vinyldach, eine von Mack King designte kleinere Heckscheibe und ein luxuriöseres Interieur, das Ledersitzbezüge sowie eine overhead Konsole beinhaltete. Wenn das SE-Packet geordert wurde, wechselte der body style code von JS23 auf JS29. Die SE Version war nicht erhältlich für die Convertible Version. Eine SE Version ist neben der VIN (JS29) leicht an dem Special Edition Emblem auf der C-Säule zu erkennen.
Den Challenger konnte mit acht verschiedenen Motorenvarianten bestellt werden. Der Basis Challenger oder Challenger SE war mit 225cui slant-six, 318cui V8, 340cui 4-barrel, 383cui 2-barrel oder 383 4-barrel erhältlich.

Bild 7: 383cui Magnum 4-barrel Standardmotorisierung für den Challenger R/T
Der Challenger R/T oder R/T SE war mit vier verschiedenen Motorisierungen erhältlich: standardmässiger 383cui 4-barrel (335 PS), 440cui Magnum 4-barrel (375 PS), 440cui 6-pack (390 PS) oder 426 Hemi (425 PS). Der T/A war nur mit 340cui 6-pack erhältlich.
Als Getriebe war entweder das standardmässige 3-speed mit Handschaltung, das A-833 4-speed Getriebe oder das Torque-Flite Automatikgetriebe verfügbar. Das 4-speed Getriebe war nicht verfügbar für Modelle mit Sechszylindermotoren oder 383cui 2-barrel Motoren.
Der 1970 Dodge Challenger war in 18 verschiedenen Lackfarben erhältlich. Die Standardfarben: Light blue metallic, bright blue metallic, dark blue metallic, rallye red, light and dark green metallic, dark burnt orange, beige dark tan metallic, white, black, cream und ligth gold metallic.
Die high impact Farben von 1970 hiessen bei Dodge: plum crazy, sublime, go-mango, hemi orange und top banana.

Bild 8: 1970 Dodge Challenger T/A green go
Ab 24. Februar 1970 wurden noch zwei weitere extreme high impact colors angeboten: green go und panther pink.
Die Produktionszahlen:
Modell |
Preis |
Anzahl |
|
2 door hardtop 6 Zylinder |
2851 $ |
9929 |
|
2 door hardtop 8 Zylinder (incl. T/A) |
2953 $ |
39350 |
|
2 door sports hardtop 6 Zylinder SE |
3083 $ |
350 |
|
2 door sports hardtop 8 Zylinder SE |
3185 $ |
5873 |
|
Convertible 6 Zylinder |
3120 $ |
378 |
|
Convertible 8 Zylinder |
3222 $ |
2543 |
|
2 door hardtop R/T |
3266 $ |
13796 |
|
2 door sports hardtop R/T SE |
3498 $ |
3753 |
|
Convertible R/T |
3535 $ |
963 |
Total |
- |
76935 |
Produktionszahlen spezieller Modelle:
|
Modell |
Handschaltung |
Automatik |
Anzahl |
|
Challenger T/A |
989 |
1410 |
2399 |
|
Hardtop R/T mit Shaker |
164 |
||
|
Hardtop R/T SE mit Shaker |
15 |
||
|
Hardtop R/T SE 383cui |
400 |
2076 |
2522 |
|
Hardtop R/T 440cui |
916 |
1886 |
2802 |
|
Hardtop R/T SE 440cui |
142 |
733 |
875 |
|
Hardtop R/T 440cui 6 pack |
847 |
793 |
1640 |
|
Hardtop R/T SE 440cui 6 pack |
161 |
135 |
296 |
|
Hardtop R/T 426cui |
137 |
150 |
287 |
|
Hardtop R/T SE 426cui |
22 |
37 |
59 |
|
Convertible R/T 383 cui |
138 |
554 |
692 |
|
Convertible R/T 440 cui |
34 |
129 |
163 |
|
Convertible R/T 440 cui 6 pack |
61 |
38 |
99 |
|
Convertible R/T 426 cui |
5 |
4 |
9 |
Total |
76935 |